Praxisbericht – Oracle SQL Data Modeler 3.1

von Karsten Besserdich

Seit einiger Zeit benutze ich den Oracle SQL Data Modeler 3.1 bei einem großen Projekt als Modellierungstool.
Angefangen von der Modellierung der Entitäten, Überführung der Entitäten in ein relationales Datenmodell mittels Forward-Engineering Backward-Engineering, sowie der Erstellung von physikalischen Datenmodellen, werden nahezu alle Funktionalitäten des Oracle SQL Data Modeler genutzt.

Nach gut 4 Monaten intensiver Nutzung kann ich von der produktiven Nutzung dieses kostenfreien Oracle Tools nur abraten.

Es ist vom Handling her eine Katastrophe. Der Umgang von komplexen Modellen ist kaum beherrschbar. Des Weiteren treten sehr häufig Fehlverhalten (Bugs) des Tools in der täglichen Arbeit auf, welche z.T. nicht reproduzierbar sind. Nicht selten wird beim Forward-Engineering bzw. Backward-Engineering ein Teil des logischen bzw. des relationalen Modelles „durcheinander“ gebracht. Referenzen laufen ins Leere, es werden neue (doppelte) Spalten in Tabellen mit Referenzen angelegt usw. usw.

Aktuell bin ich auf der Suche nach einer Alternative zum Oracle SQL Data Modeler.

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